Die Stainzer Korbflechter im Wetterbericht

4. Februar 2022

Danke an alle Korbflechter für ihr Engagement

Das gemeinschaftliche Korbflechten in Stainz bei Straden kann aufgrund der Pandemie auch heuer wieder nicht stattfinden. Am Namenstag des Patrons der Korbflechter Paul von Theben traf sich eine kleine Gruppe, um für den Wetterbericht von Steiermark heute einen Beitrag zu gestalten.

Der Naturschaugarten als Kulisse für den Wetterbericht

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Blauracken-Nistkastenwartung 2022

16. Januar 2022

Nistkastenwartungskoordinator Bernd Wieser eingehüllt in vielen Schichten

Jedes Jahr ist es eine besondere Herausforderung. Die Nistkasten-Kontrolle im Europaschutzgebiet. Von den ca. 180 Nistkästen die der Blaurackenverein betreut, befinden sich ca. 90 im Talboden und könnten von den Blauracken beflogen werden. Natürlich ist der Bestand momentan niedrig. Trotzdem sind die wissenschaftlichen Beobachtung zu den Nestern in diesen Kästen höchst interessant und spiegeln das letzte Brutjahr wieder. Den ganzen Beitrag lesen »

Obsternte für den Bioverband

22. November 2021

Bei der Obsternte gefilmt

Das unsere Obstgärten zu den schönsten Schauplätzen der Region zählen wissen nicht nur wir sondern mittlerweile auch unsere Abnehmer. Für den Bioverband Bioernte Austria wurde ein Werbefilm für Streuobst-Produkte gedreht, bei dem wir zu den Hauptdarstellern gehören. Viele Freiwillige halfen uns bei der Umsetzung, den viel zu ernten gab es heuer leider nicht.

Alle sind mit Eifer dabei gewesen

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Herbstausflug zur Weißen Sulm

12. November 2019

Das Schillern des Weines im Glas gibt dem Schilcher seinen Namen

Traditioneller Weise fährt der Blaurackenverein anfang November noch einmal mit dem Bus in ein Naturschutzgebiet um dort Mensch und Kultur, und seine von ihm gestaltete Umwelt zu erleben. Eine bekannt steirische Region ist das Schilcherland, das seinem Namen der Eigenschaft einer sehr alten Weinsorte, Blauer Wildbacher verdankt, dem Schillern!

Die Weiße Sulm hat im Vergleich zu ihrem Schwesternbach, der Schwarzen Sulm ein sehr helles kaum von Mooren dunkel gefärbtes Wasser

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Blaurackenzählung im Brutgebiet von Kroatien

13. Mai 2019

Zelko macht Fischpaprikasch

Zur Überwachung der Nistkästen im Brutgebiet von Zadar haben sich die Mitglieder von Pd Drava, einer Naturschutzorganisation, geleitet von Darko Grlica seit nunmehr 7 Jahren mit Unterstützung des Blaurackenvereines sehr viel Arbeit angetan. Das Brutgebiet ist groß. Auf über 50 Kilometer Entfernung gibt es mindestens drei zentrale und zahlreiche dezentrale Bruten in den fetteren Talräumen rund um Zadar und dem Vransko-Jesero. Ein sehr erfolgreiches Projektgebiet liegt direkt neben der Stadt. Dort inmitten eines gezäunten Areals brüten inzwischen schon mehr als 10 Brutpaare. Es wird sich zeigen, wieviele Racken es im Sommer sein werden, doch haben wir schon einmal mit weiteren 15 Nistkästen für Verstärkung gesorgt. Neben den Blauracken machen es sich auch zahlreiche Wiedehopfe und Zwergohreulen in den Kästen bequem. Mit den Bewirtschaftern ist man sich einig. Im Bereich einer riesigen Kuhweide darf nicht gejagd werden und das schützt die Vögel hier nachhaltig. Denn ernst genommen wird das Jagdverbot auf geschützte Vogelarten in Kroatien nach wie vor nicht. Es fehlt auch an Überwachungspersonal. Insgesamt konnten bei einer ersten Zählung über 20 Blauracken außerhalb der Nistkästen gesichtet werden.

Neue Nistkästen vom Blaurackenverein für Zadar

Wunderschön blühen nun auch die Blumen im Velebit. Als spätere Orchidee konnte sogar ein Dingel gefunden werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Streuobstschnitt

27. März 2019

Mit der Lanzenmotorsäge kann man auch vom Boden aus gute Schnitte machen

Ein Teil unserer Streuobstaktion ist die Pflege alter Streuobstbäume. Insgesamt werden in den nächsten 2 Jahren 1000 alte Streuobstbäume entmistelt und ökologisch verjüngt. Das heißt, dass, unter Rücksichtnahme auf Bruthöhlen und wertvollem Totholz, sowie Baummulm, die Streuobstbäume geschnitten bzw. gepflegt werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Streuobst-Schnittkurs mit Hans Kern

10. März 2019

Streuobst-Gruppe im Naturschaugarten

Im Rahmen der Streuobst-Initiative des Blaurackenvereines wurde auch heuer wieder ein Schnittkurs für die Region angeboten. Mehr als 50 Gartenbesitzer nahmen teil. Bald wird unser Naturschaugarten zu klein werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Raubrand

10. Dezember 2017

Franz Knittelfelder aus St. Stefan brennt für den Blaurackenverein

Heckenwein-Trester und Schwanzerlbirne wurden heuer für die Schnapsbrennerei eingemaischt. Tierschutzpreisträger Franz Knittelfelder aus St. Stefan hat sich ehrenamtlich bereit erklärt, die Maische zu brennen. Der Schwalbenschützer hat schon für Edelkoch Johann Lafer den Brand hergestellt, deshalb ist es umso erfreulicher, dass er unseren Verein unterstützt. Gemeinsam mit Alois Absenger haben wir die Maische angeliefert und mit Gerd Platl schon den ersten Raubränden beigewohnt. Wir freuen uns über die Veredelungsprodukte der alten Sorten und werden in Zukunft noch mehr seltene Brände erzeugen. Den ganzen Beitrag lesen »

Leinernte

17. September 2017

Heuer hat der Blaurackenverein das erste mal eine Fläche mit dem blaublühenden Öllein angebaut. Wir wollten damit einen neuen Farbtupfer in die Landschaft zaubern und haben es nicht aus wirtschaftlichen Überlegungen getan. Seit dem Weltkrieg ist der Anbau von Öllein, bzw. Flachs in der Steiermark verschwunden. Kunstfasern haben die Naturfasern ersetzt und die Ölleinsamen kommen aus anderen Gebieten Europas zu uns. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass die Technik zur Ölleinernte nicht ausgereift ist. Die Mähdrescher bleiben bei der Ernte oft stecken, weil die Flachsfasern nicht zerschnitten werden können. So haben wir uns entschlossen nach dem misslungen Ernteversuch eines Mähdreschers einen Teil der Fläche im traditionellen Stil zu beernten. Es wurden Flachsgarben gebunden und diese über eine Riffel auf dem Anhänger von Luis Absenger abgezogen. Die Samenkapseln wurden zertreten und die Samenhüllen durch Druckluft von den Samen getrennt. Übrig blieben einige Kilogramm Ölleinsamen, die nun trocknen. Es ist uns nun klar, warum die Flachsernte eine mühsame Vorgangsweise ist und noch mühsamer wird die Gewinnung der Flachsfasern. Wenn man heute ein Leinenhemd erwirbt, so bedenkt man die zahlreichen Arbeitstage nicht, die in diesem Hemd stecken. Die Kleidungsstücke kommen meist aus Billigstlohnländern mit Kinderarbeit zu uns. Rechnet man den händischen Aufwand, müßte ein Hemd, in Österreich produziert, an die € 1000,- kosten. Den ganzen Beitrag lesen »