Aktuelles aus der Kategorie 'Forschung'

Erste Schmetterlingsforschungen in Glojach

30. Juli 2022

Vor der Dreifaltigkeitskapelle Glojach wurden Leuchtzelte errichtet

Im Rahmen der Aktion Ferien(s)pass haben der Blaurackenverein „Lebende Erde im Vulkanland“, die beiden Einsatzgruppen der Berg& Naturwacht St. Stefan/Rosental und Jagerberg sowie die beiden Gemeinden St. Stefan im Rosental und Jagerberg gemeinsam eine neue Ferienpassaktion ins Leben gerufen. Den ganzen Beitrag lesen »

Leuchtabend in Oedt

30. Juli 2022

Teilnehmer am Leuchtabend Oedt lauschen den Ausführungen der Schmetterlingsexperten

Seit 2016 führen wir für unsere Kleinen einen von Forschern begleiteten Leuchtabend in Oedt bei Feldbach durch. Die Kinder sind inzwischen schon Spezialisten und saugen alles in sich auf, was die Experten von sich geben. Unterstützt wird dieser Leuchtabend von der Gemeinde Feldbach und von den Grundbesitzern in Oedt. Alois Rauch, Imker gleich unterhalb der Leuchtflächen versorgte uns auch mit Sitzmöglichkeiten und leichten Getränken. Den ganzen Beitrag lesen »

Ferien-S(pass) in Straden

14. Juli 2022

Das Leuchtzelt sendet ein Blaulicht aus, das für die Schmetterlinge magisch anziehend wirkt

Endlich Sommerferien. Was tun mit den Kindern? Das fragen sich viele Eltern. Seit einigen Jahren veranstalten die Gemeinden im Vulkanland die Aktion Feriens(pass), bei der Kinder bei verschiedenen Firmen und Organisationen in Projekte hineinschnüffeln dürfen und damit der Ferienzeit einen zusätzlichen Sinn geben können. Den ganzen Beitrag lesen »

Energy Globe Award Styria – Auszeichnung für den Blaurackenverein

7. Juli 2022

Das Team des Blaurackenvereines mit LR Ursula Lackner Foto: Johannes Gellner

Bei der diesjährigen Verleihung des Energy Globe Award Styria wurde eine Einreichung unseres Vereines zum Schutz unserer Böden für die finale Auswahl berücksichtigt und wir erfuhren eine Einladung in die Alte Universität Graz wo sich das Who is Who der steirischen Energieforschung und die Steirischen Industriebetriebe trafen. Neben der TU Graz und der Montan-Universität standen wir also da und warteten auf unsere Auszeichnung. Ein erhebender Moment. Noch dazu durften auch ein paar Worte zum Projekt gesagt werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Blaurackengebiet bei Zadar schon wieder besetzt

9. Mai 2022

Zusammen mit den Tierärzten von Adriatik-Beef werden die Einsätze besprochen

Unser Projektgebiet bei Zadar ist schon wieder gut besetzt. 25 Brutpaare gab es da letztes Jahr und heuer im April haben der Blaurackenverein mit Bernd Wieser zusammen mit Darko Grlica 7 weitere Nistkästen errichtet. Den ganzen Beitrag lesen »

Ökologischer Spaziergang im Naturwald

7. Mai 2022
Valentin Krenn begrüßt die Exkursionsteilnehmer

Valentin Krenn begrüßt die Exkursionteilnehmer

Schritt für Schritt den Wald in eine ökologische und ökonomische Oase umbauen. Das ist das Ziel das der Verein Naturw@ld Steiermark verfolgt. Valentin Krenn ist Obmann dieses Vereines und hat mit seinen Ideen schon einige Preise eingeheimst. Den ganzen Beitrag lesen »

Fledermäuse brauchen wieder unsere Hilfe

5. Mai 2022

Klöcher Wochenstube ist schon wieder gut gefüllt.

Schon seit Anfang April sind sie wieder zurück in ihren Wochenstuben. Das es heuer schon so früh losging, dafür sorgte wohl der warmfeuchte Frühlingsbeginn Anfang April.

Über 40 neue Fledermauskästen haben wir im April errichtet

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Vogelstimmen erkennen

5. April 2022

Die Teilnehmer am Vogelbestimmungskurs

Die Ausbildung der Berg& Naturwächter ist Bernd Wieser ein großes Anliegen. Ob Tier oder Pflanze, ein Bergwächter muss Bescheid wissen, wenn es um unsere Natur geht. So wurde nun ein Kurs in Donnersdorf durchgeführt und die Stimmen von Feldsperling, Kleiber, Kohlmeise, Fasan, Erlenzeisig, Blaumeise, Buchfink, Rotkehlchen und anderen Vogelarten erlernt. Ein stiller Vogel ist der Mittelspecht, der uns ebenfalls beehrt hatte. Den ganzen Beitrag lesen »

Ameisen umsiedeln

5. April 2022

Eine spezielle Sache ist es und nur aus einer Not heraus ist eine Ameisen-Umsiedlung gerechtfertigt. In unserem Fall haben die Krabbler eine Spielwiese von Kleinkindern erobert und zwar in einem nicht mehr verträglichen Ausmaß. Denn es sollte Kindern auch möglich sein mit Ameisen zu leben und sich etwas von den fleißigen Tieren abzuschauen.

Ameisenhaufen vor der Umsiedlung

Zusammen mit Franz Riegler von der B&N Feldbach hat sich Bernd Wieser auf diese Umsiedlungsaktion tagelang vorbereitet. Es muss zuerst das vorhandene Vorkommen untersucht werden. Die Ausdehnung der Nestbauten sind oft nicht gleich zu sehen. Auch der Platz, wo die Ameisen hin gesiedelt werden, muss frei sein von anderen Waldameisenvölkern und sich aber trotzdem für die Tiere eignen.

Franz Riegler füllt die Maischefässer mit dem Feinmaterial des Haufens

Dann kommt der Tag der Umsiedlung. Es muss kalt sein, sonst ist man verloren gegen die Übermacht. Solange sich die Ameisen nicht wirklich wehren ist es aber kein Problem und Waldameisen sind grundsätzlich einmal nicht sehr aggressiv im Gegensatz zu Holzameisen. Je wärmer es wird umso heftiger ist die Gegenwehr. Natürlich wollen die Tierchen ihr wichtigstes Gut, die Eier zukünftiger Königinnen, unter allen Umständen schützen. Dazu haben sie Beißwerkzeuge und vor allem die Ameisensäure, die sie aus ihren Hinterleiben spritzen. Da kann man schon einmal etwas Kopfweh bekommen.

An der Ansiedlungsstelle werden Holzstücke mit Bienenfutter bestrichen

Aber es ist alles gut gegangen und das Team hat die Arbeit in 2 Tagen abschließen können.

Das Umsiedlungsteam mit umgesiedelten Haufen

 

Die 10 Todsünden der Wasserkraft

22. März 2022

Die Betreiberfirmen von Wasserkraftanlagen versuchen immer wieder das Image der Wasserkraft durch Greenwashing zu verbessern. Sie gehören zu den besten Sportsponsoren, was natürlich auch eine Abhängigkeit der Gesellschaft von den Energieriesen mit sich bringt. Nie wird über die Nachteile dieser Form der Energiegewinnung gesprochen und doch trägt die Wasserkraft massiv zum Artensterben und zur Klimaverschlechterung bei. Jetzt ist der Balkan an der Reihe nachdem in Österreich schon fast alles aufgestaut ist.

Von der Kelag und Verbund betriebene und geplante Wasserkraftwerke am Balkan

Die 10 Todsünden der Wasserkraft
(Mag. Bernd Wieser)
Seit Jahrzehnten sind die Nachteile der Wasserkraftwerke genauestens dokumentiert und den Behörden bestens bekannt. Trotzdem hält man aufgrund der alten Ausrichtung der österreichisch/alpenländischen Elektrizitätswirtschaft und der neuen Richtlinien zur erneuerbaren Energie in Bezug auf die zu Unrecht erwartenden CO2 – Einsparungen an ihr fest. Neben den direkten ökologisch negativen Auswirkungen soll mit dieser Broschüre auf die Lügengebilde einer CO2-positiven Wasserkraftwirtschaft eingegangen werden. Den ganzen Beitrag lesen »