
Die einschneidenden Naturereignisse des heurigen Frühjahrs haben wieder einmal gezeigt, wie wichtig das Nachpflanzen von Streuobstbäumen ist. Seit 2013 werden über europäische (ELER) und steirische Fördermittel Streuobstbäume an die Besitzer von Streuobstgärten vor allem innerhalb von Schutzgebieten verteilt. Die Pflege übernehmen die Besitzer und sorgen so für eine verbesserte Biodiversität, autonome Obsterzeugung, Hangsicherheit bei Erosionserscheinungen, ein schönes Landschaftsbild.

Der Blaurackenverein stellt sich in den Dienst der Sache und sorgt für die Verteilung von alten Sorten mit stabilen Unterlagen nach Anmeldung. Die Bäume stammen von regionalen Baumschulen. Alle Eigenschaften werden erfasst und die Verteilung im Bezirk festgehalten, damit man die Sorten auch wiederfinden kann.

Wir wollen auch verfolgen, welche Sorten für den laufenden Klimawechsel geeignet sind und welche es nicht schaffen. Unterschiedliche Unterlagen auf unterschiedlichen Böden bringen zahlreiche Variationen ins Spiel. Die neuen Besitzer der Streuobstbäum erhalten die Möglichkeit an Schulungen teilzunehmen um die richtige Pflege und den Schnitt zu erlernen.







